Angebote zu "Erzgebirge" (10 Treffer)

Heiteres aus dem Erzgebirge und Vogtland
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Karl-Heinz Schmidt ( 2016) war ein erzgebirgisches Original. Fast jeder, der ihn kannte, mochte ihn. Und er mochte die Menschen. In seinen 30 Jahren als Pfarrer schrieb er auf, was er erlebte und hörte, um die Menschen durch seinen Humor zum Nachdenken über das Allzumenschliche und das Allzugöttliche zu bringen. Das tat er in seiner Muttersprache, dem Erzgebirgischen. Sein Thema ist die Kirche, aber darüber hinaus auch ´´Gott und die Welt´´. Es gibt bei ihm den nostalgischen Blick zurück auf den Waldarbeiter, gleichzeitig erfahren wir, wie es heute im Supermarkt zugehen kann, hören in der Gaststätte am Biertisch zu, kommen in die Schule und müssen zum Doktor. In 15 Mundartbüchern, die zum Thema Weihnachten nicht mitgezählt, schaut Pfarrer Schmidt ´´dem Volk aufs Maul´´. Die schönsten Geschichten sind hier im ´´neuen Schmidt´´ für seine Fangemeinde zusammengestellt. Das reine Vergnügen.

Anbieter: buecher.de
Stand: Mar 20, 2019
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edumero Weihnachts - Pyramide, Bastelset
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Eine schöne Tradition aus dem Erzgebirge Die stimmungsvolle Weihnachtspyramide können Sie zusammen mit Ihrem Kind gemeinsam gestalten und zusammen...

Anbieter: edumero.de
Stand: Jan 29, 2019
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Klassenzimmer ohne Gott als Buch von Kirstin Wa...
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Klassenzimmer ohne Gott:Schulen im katholischen Eichsfeld und dem protestantischen Erzgebirge unter SED-Herrschaft Kirstin Wappler

Anbieter: Hugendubel.de
Stand: Feb 27, 2019
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Stell Dir vor Du bist Kind - und es ist Krieg. ...
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Petra Gutkin - Autorin: - Mein Vater, Peter Wolf, geboren am 2. November 1931, war noch keine acht Jahre alt, als im September 1939 der Zweite Weltkrieg begann. - Rationierte Versorgung die Heranziehung zum Pimpf Erleben erster Fliegerangriffe als Achtjähriger einjähriger Aufenthalt bei Pflegefamilien in Main/Franken ausgebombt in Düsseldorf Kinderlandverschickung, mit der gesamten Schulklasse ins Erzgebirge Flucht mit drei weiteren Schülern aus dem Erzgebirge wegen Einmarsch der russischen Armee während der Flucht einen massiven Bombenangriff auf Kassel überlebt einem Angriff der Amerikaner in Düsseldorf mit dem Fahrrad knapp entkommen Abfeuern einer Panzerfaust, um zu sehen wie es ist wegen Porree auf einem Feld unter Beschuss geraten Zurückholen des jüngeren, bis dahin verschollenen, Bruders von einer Pflegefamilie Schwarzmarkt und Hamsterfahrten nach Oldenburg Beginn der Lehre als Maler und Anstreicher Überraschendes Wiedersehen mit einem französischen Gönner. - Dieses wertfreie Buch erzählt die Kindheit meines Vaters in dem Chaos der Kriegszeit. Wobei sich durchaus auch Momente zum Schmunzeln ereignet haben. - Es richtet sich an interessierte Menschen ab 12 Jahre. - Peter Wolf: - Ich erzähle einen Teil meiner Kindheit, damit junge wie ältere Menschen ihre heutige Lebenssituation schätzen lernen, in der kein Krieg herrscht. Je bewusster wir uns machen, dass Friedenszeiten keine Selbstverständlichkeit sind, desto mehr sollten wir dafür sorgen, dass die friedvollen Zeiten erhalten bleiben. Niemand muss sich für die Beschaffung von Nahrungsmittel in Gefahr begeben. Es ist möglich, in der eigenen Familie aufzuwachsen, in der man sich gegenseitig, unabhängig vom Alter, achten, respektieren und schätzen sollte. Mit harter Arbeit habe ich nach dem Krieg Steine organisiert und bearbeitet, um in meiner Freizeit meinem Lehrmeister beim Aufbau der Werkstatt zu helfen. Durch meinen erlernten Beruf habe ich mit Kollegen so manche Hausfassade renoviert und somit dazu beigetragen, dass das Stadtbild von Düsseldorf wieder sehenswert wird. Egal wie ausweglos oder unlösbar die Situation gerade ausschauen mag, man kann in den meisten Fällen etwas tun, um die Gegebenheiten besser zu gestalten. Aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich, dass Entscheidungsfreude und harte Arbeit definitiv dazu beitragen, eine missliche Lage zu verbessern. Mit dem festen Entschluss die Kriegsschäden zu beseitigen, hat jeder gesunde Mensch, Männer, Frauen und Kinder, nach dem zweiten Weltkrieg dazu beigetragen, Deutschland wieder aufzubauen und für das sogenannte Wirtschaftwunder zu sorgen. - Mit Kreativität und Mut entscheidet jeder über sein eigenes Wirtschaftswunder.

Anbieter: buecher.de
Stand: Mar 20, 2019
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Klassenzimmer ohne Gott
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Kirstin Wappler untersucht in ihrer Chemnitzer Dissertation den Umgang von Christen mit dem SED-Schulsystem in zwei Gebieten, die sich vom DDR-Durchschnitt deutlich unterschieden: dem katholischen Eichsfeld und dem protestantischen Erzgebirge. Auf der Basis zahlreicher Gespräche mit Zeitzeugen und umfangreichen Quellenmaterials rekonstruiert die Autorin den Schulalltag in der DDR aus der Perspektive der Betroffenen. Kirstin Wappler veranschaulicht, wie die SED im Schulbereich ihren Herrschaftsanspruch durchzusetzen versuchte und wie es christlichen Lehrern, Schülern und Eltern dennoch über die gesamte Zeit der Diktatur gelang, ihren Einfluß geltend zu machen. Anhand eines in vier Zeitabschnitte gegliederten Vergleichs arbeitet die Verfasserin Gemeinsamkeiten und Unterschiede des SED-Vorgehens wie auch der Abwehr in beiden Regionen heraus. Die gut lesbare, mit vielen Zitaten angereicherte Arbeit lässt ein Stück Zeit- und Regionalgeschichte lebendig werden. Aus dem Inhalt: 1. Einleitung 9 1. 1. Untersuchungsgegenstand 9 1. 2. Forschungsstand und Quellen 14 1. 3. Methodik 20 1. 4. Aufbau 22 2. Rolle des Erziehungswesens in der DDR 25 2. 1. Ziele 25 2. 2. Schulentwicklung 26 2. 3. Lehrerentwicklung 34 2. 4. Jugendweihe 38 3. Rolle der Kirchen in der DDR 41 3. 1. ´´Überwinterungsstrategie´´ der katholischen Kirche 41 3. 1. 1. Haltung in der Frage der Jugendweihe 47 3. 1. 2. Haltung in der Frage der Wehrpflicht 49 3. 1. 3. Laienapostolat 50 3. 2. ´´Dialogverhalten´´ der evangelischen Kirche 53 3. 2. 1. Haltung in der Frage der Jugendweihe 60 3. 2. 2. Haltung in der Frage der Wehrpflicht 62 3. 2. 3. Laienapostolat 63 3. 3. Vergleich 65 4. Historisch-religiöser Hintergrund 67 4. 1. Eichsfeld 67 4. 2. Erzgebirge 70 4. 3. Vergleich 74 5. Rolle der Schule im Eichsfeld 75 5. 1. 1945-1954: Grenzen der Politisierung 75 5. 1. 1. Umgang katholischer Lehrer mit Politisierung 75 5. 1. 2. Umgang katholischer Schüler mit Politisierung 81 5. 1. 3. Rückhalt für katholische Lehrer 84 5. 1. 4. Rückhalt für katholische Schüler 88 5. 1. 5. Resümee 90 5. 2. 1955-1970: Grenzen der Politisierung 91 5. 2. 1. Umgang katholischer Lehrer mit Politisierung 91 5. 2. 2. Umgang katholischer Schüler mit Politisierung 99 5. 2. 3. Rückhalt für katholische Lehrer 105 5. 2. 4. Rückhalt für katholische Schüler 107 5. 2. 5. Resümee 112 5. 3. 1971-1978: Grenzen der Politisierung 114 5. 3. 1. Umgang katholischer Lehrer mit Politisierung 114 5. 3. 2. Umgang katholischer Schüler mit Politisierung 120 5. 3. 3. Rückhalt für katholische Lehrer 125 5. 3. 4. Rückhalt für katholische Schüler 130 5. 3. 5. Resümee 132 5. 4. 1979-1989: Grenzen der Politisierung 134 5. 4. 1. Umgang katholischer Lehrer mit Politisierung 134 5. 4. 2. Umgang katholischer Schüler mit Politisierung 140 5. 4. 3. Rückhalt für katholische Lehrer 144 5. 4. 4. Rückhalt für katholische Schüler 148 5. 4. 5. Resümee 150 6. Rolle der Schule im Erzgebirge 152 6. 1. 1945-1954: Grenzen der Politisierung 152 6. 1. 1. Umgang evangelischer Lehrer mit Politisierung 152 6. 1. 2. Umgang evangelischer Schüler mit Politisierung 159 6. 1. 3. Rückhalt für evangelische Lehrer 163 6. 1. 4. Rückhalt für evangelische Schüler 168 6. 1. 5. Resümee 170 6. 2. 1955-1970: Grenzen der Politisierung 171 6. 2. 1. Umgang evangelischer Lehrer mit Politisierung 171 6. 2. 2. Umgang evangelischer Schüler mit Politisierung 180 6. 2. 3. Rückhalt für evangelische Lehrer 187 6. 2. 4. Rückhalt für evangelische Schüler 189 6. 2. 5. Resümee 192 6. 3. 1971-1978: Grenzen der Politisierung 193 6. 3. 1. Umgang evangelischer Lehrer mit Politisierung 193 6. 3. 2. Umgang evangelischer Schüler mit Politisierung 201 6. 3. 3. Rückhalt für evangelische Lehrer 208 6. 3. 4. Rückhalt für evangelische Schüler 209 6. 3. 5. Resümee 213 6. 4. 1979-1989: Grenzen der Politisierung 214 6. 4. 1. Umgang evangelischer Lehrer mit Politisierung 214 6. 4. 2. Umgang evangelischer Schüler mit Politisierung 218 6. 4. 3. Rückhalt für evangelische Lehrer 223 6. 4. 4. Rückhalt für evangelische Schüler 224 6. 4. 5. Resümee 229 7. Schlußbetrachtung 231 7. 1. Zusammenfassende Thesen 231 7. 2. Offene Fragen 242 8. Quellen- und Literaturverzeichnis 245 8. 1. Quellen 245 8. 1. 1. Zeitzeugeninterviews 245 8. 1. 2. Archivalien 246 8. 2. Selbständig erschienene Literatur 246 8. 3. Unselbständig erschienene Literatur 251 8. 4. Internet und Downloads 256

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Stand: Mar 20, 2019
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Seiffen
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Seiffen in der Weihnachtszeit muss man erleben. Dann liegt im Glanz von abertausenden Lichtern ein ganz besonderer Zauber über dem Erzgebirgsdorf: Wenn die Bergparade durch den Ort zieht, wenn liebevoll geschmückte Weihnachtsmarktstände zum Schlemmen und Kaufen verführen, wenn Schwibbögen und Pyramiden, Räuchermännchen und Nussknacker, Sterne, Bergmänner und Engel die Häuser schmücken, jedes Fenster zu einem Schaufenster machen, wenn sich die Besucher in den Geschäften und Werkstätten drängen, um ein Stück erzgebirgischer Weihnacht mit nach Hause, mit in den Alltag zu nehmen. Davon erzählt dieses Buch. Aber von noch viel, viel mehr: Von der Not der Bergleute, die sie zu Spielzeugmachern werden ließ, von Traditionen, die gepflegt werden, von Handwerkern, die das Wissen und Tun ihrer Vorfahren für kommende Generationen bewahren, von sehenswerten Museen, einer ganz besonderen Schule, einer kleinen Kirche, die wohl zu den bekanntesten der Welt gehört, von einer Landschaft, die zu jeder Jahreszeit ihren Reiz hat. So ist dieses Buch über Seiffen eine Liebeserklärung an das kleine Dorf im Herzen des Erzgebirges.

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Stand: Mar 20, 2019
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Hamburger Kindheit in schwerer Zeit
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In der Reihe ´´Kindheitserinnerungen´´ des Vereins für Hamburgische Geschichte erscheint mit Band 3 die erschütternde Geschichte des Norbert Michaelis. 1931 geboren und aufgewachsen in der Snitgerreihe in Hamburg-Horn erlebte er während des Zweiten Weltkriegs, was Tausenden Jungen und Mädchen widerfuhr. Die langen Bunkersitzungen, die Zerstörungen der Häuser und Straßen, in denen sie lebten und die Kinderlandverschickung. Michaelis schildert in seinen präzisen Erinnerungen aber auch sein familiäres Schicksal. 1933 starb sein Vater nach langem qualvollen Leiden, und bald darauf verschlimmerte sich das Leiden der an Geisteskrankheit leidenden Mutter. Nach ihrer Einweisung in eine Nervenheilanstalt wurde von 1942 an das Kinderheim Horner Weg Michaelis´ Zuhause. Von dort kam er im Rahmen der Kinderlandverschickung erst ins Erzgebirge und dann nach Niederbayern, von wo er 1945 zu Fuß nach Hamburg aufbrach. Nach dem Krieg ging Michaelis wieder zur Schule, machte Abitur, gründete eine Familie und wurde später Angestellter der Handelskammer Hamburg. Loki Schmidt, die in Horn im selben Haus wie Norbert Michaelis gelebt hat, stellt den Erinerungen ein einfühlsames Vorwort zur Seite.

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Stand: Mar 20, 2019
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Auf den Spuren der alten Meister
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Auch in der DDR war Kulturgut eine begehrte Handelsware. Denn das kleinere Deutschland war zudem das ärmere. Tausende von früheren Schlössern und Gutshäusern, einstmals nicht nur Herrschafts-, sondern auch Kulturstätten, beherbergten nach dem Zweiten Weltkrieg Flüchtlinge und Heimatvertriebene, Schulen, Krankenhäuser und Dorfläden. Ob dafür die Vernichtung des Alten zwingend notwendig war, wurde immer wieder hinterfragt. Einerseits legte die DDR großen Wert auf die Pflege ihres ´´nationalen Kulturerbes´´, andererseits fehlten die Mittel, um Ererbtes zu bewahren. Das ´´Erwirtschaften von Devisen´´ galt als wichtiges politisches Ziel - das traurige Ergebnis: der Ausverkauf der Kulturgüter zwischen Ostsee und Erzgebirge. Klaus Behling bietet Tatsachen und Hindergründe rund um Kunsthandel und Kunstraub in der DDR auf, berichtet von geschehenem Unrecht und den Grauzonen der SED-Politik. Mit einem vorangestellten Essay von Bettina Klemm, die neues Licht auf unvollständig geklärte Kunstraub-Fälle in der Nachwendezeit wirft, ergibt dies einen Doku-Krimi voller brisanter Fakten.

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Stand: Mar 20, 2019
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Müllhüsches Schingeleich (Mundartliche Dichtung)
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von Georg Wolff, Broschur mit 12 Abbildungen, darunter 11 s/w Fotos und 1 Zeichnung. Altdeutsche Schrift, 87 Seiten, 4. Reprintauflage 2011, Reprint von 1920, Mühlhüsches Schingeleich vom Mühlhäuser Heimtschriftsteller Wolff wurde bald zum bekanntesten Mundartbuch von Mühlhausen. In den zwanziger Jahren in über Tausend Exemplaren gedruckt. Heute in kleiner Reprintauflage,. Das bekannteste und wohl beste Mundartbuch Westthüringens . Drei Kapitel: 1. Ahles un Noiwes; 2. Vun Fasten un ahnlichen Dingen; 3.De Heimat die Woint un Water. Mit einem Vorwort von Harald Rockstuhl und einem Nachwort von Dieter Fechner Die Mundartforschung gilt in Thüringen als alte Tradition. Leider wird die original Thüringer Mundart immer mehr zur Fremdsprache. Mit diesem Büchlein wollen wir an alte Mühlhäuser Mundartzeiten erinnern. Das soll mit dem Gesamtwerk des Mühlhäuser Honoratiors Johann Georg Wolff geschehen. ,,Schorsch, so nannten ihn seine Freunde, wurde am 24. April 1828 in Mühlhausen, Brückenstraße 18, geboren. Sein Vater war erst 1808 als Handschuhmachermeister aus Zöblitz (aus dem Erzgebirge) nach Mühlhausen gekommen, seine Mutter stammte aus Rinneberg. Die Kindheit war von Kinderspielen in der Nähe des Untermarkts und dem Kontakt mit ,,Madame Röbling, die im Hause Untermarkt 31 wohnte, geprägt. Der Frau des ,,richen Röbling war er oft behilflich, die mit Steinen beschwerte Wäscherolle zu ziehen. Dafür bekam er manchmal zwei Silbergroschen. 1834 wurde er als Schüler in das Gymnasium in der Neuen Straße aufgenommen. Seine weitere Lebensgeschichte wurde mit dem Eintritt 1845 als Dreijähriger-Freiwilliger in das in Mühlhausen liegende 8. Kürassierregiment geprägt. 1848 war er an der Unterdrückung der Revolution auf dem Eichsfeld und in Baden beteiligt. Das Regiment kehrte damals nicht nach Mühlhausen zurück, sondern wurde in Deutz stationiert. Seine ,,drei Jahre endeten 1851. Dann, in Saarbrücken, wurde er Königlicher Gendarm. Erst jetzt nahm er sich die Zeit, Jolsanne Muthreich zu heiraten. Mit der Versetzung in den Ruhestand übernahm er mit seinem Schwager Muthreich die Gastwirtschaft des Schauspielhauses. Viele Jahre verlebte er so noch in seiner Vaterstadt. Am 27. August 1919 starb er 92jährig in Mühlhausen. Große Verdienste um die Erforschung des Lebenswerkes von Georg Wolff hatte der Mühlhäuser Stadtarchivar Dr. Brinkmann, der half, 1924 das Lebenswerk des Mundartdichters erstmalig zu veröffentlichen. Damals schrieb er: ,,Seine außerordentliche Liebe zur Vaterstadt war es auch, die ihn zum Mundartdichter werden, die ihn sein altgewohntes ,,Müllhüsch wieder zu Ehren bringen ließ. Seine Dichtungen sind bei einheimischen und auswärtigen Mühlhäusern sehr beliebt. Ich wünschte mir im Sinne des Mundartforschers Dr. Walter Stoll, daß die Mundart wieder in unsere Schulen Einzug hielte. Denn wenn dies nicht bald geschieht, wird dieses wertvolle Kulturgut unwiederbringlich der Vergangenheit angehören. Harald Rockstuhl von Georg Wolff, Broschur mit 12 Abbildungen, darunter 11 s/w Fotos und 1 Zeichnung. Altdeutsche Schrift, 87 Seiten, Reprint von 1920, Mühlhüsches Schingeleich vom Mühlhäuser Heimtschriftsteller Wolff wurde bald zum bekanntesten Mundartbuch von Mühlhausen. In den zwanziger Jahren in über Tausend Exemplaren gedruckt. Heute in kleiner Reprintauflage,. Das bekannteste und wohl beste Mundartbuch Westthüringens. Drei Kapitel: 1. Ahles un Noiwes; 2. Vun Fasten un ahnlichen Dingen; 3.De Heimat die Woint un Water. Mit einem Vorwort von Harald Rockstuhl und einem Nachwort von Dieter Fechner Die Mundartforschung gilt in Thüringen als alte Tradition. Leider wird die original Thüringer Mundart immer mehr zur Fremdsprache. Mit diesem Büchlein wollen wir an alte Mühlhäuser Mundartzeiten erinnern. Das soll mit dem Gesamtwerk des Mühlhäuser Honoratiors Johann Georg Wolff geschehen. ,Schorsch, so nannten ihn seine Freunde, wurde am 24. April 1828 in Mühlhausen, Brückenstraße 18, geboren. Sein Vater war erst 1808 als Handschuhmachermeister aus Zöblitz (aus dem Erzgebirge) nach Mühlhausen gekommen, seine Mutter stammte aus Rinneberg. Die Kindheit war von Kinderspielen in der Nähe des Untermarkts und dem Kontakt mit ,Madame Röbling, die im Hause Untermarkt 31 wohnte, geprägt. Der Frau des ,richen Röbling war er oft behilflich, die mit Steinen beschwerte Wäscherolle zu ziehen. Dafür bekam er manchmal zwei Silbergroschen. 1834 wurde er als Schüler in das Gymnasium in der Neuen Straße aufgenommen. Seine weitere Lebensgeschichte wurde mit dem

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Stand: Mar 20, 2019
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Willi will´s wissen - Wie himmlisch klingt die ...
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´´Wie kommt das Geld in die Welt?´´, ´´Wie viel Power hat der Bauer?´´, ´´Was entwickelt die Entwicklungshilfe?´´ oder ´´Wie ist das mit dem Tod?´´ Kinder haben tausend Fragen. In Willi Weitzels Reportagen für Kinder bleibt garantiert keine offen. Egal ob Natur oder Kultur, Technik oder Umwelt, Politik oder Geschichte - Willi erklärt wissenshungrigen Kids auf spannende und unterhaltsame Weise die Welt. Wie himmlisch klingt die Weihnachtszeit? Genau das möchte Willi heute herausfinden. Einen besonderen Klang hat die Weihnachtszeit im Erzgebirge. Hier besucht Reporter Willi den Instrumentenbauer Jochen Schmidt. Zusammen fertigen sie eine Schalmei. Das mittelalterliche Instrument schaut so ähnlich aus wie eine lange, hölzerne Flöte und gilt als Engelsinstrument. Dass Engel tatsächlich musikalisch sind, davon hat sich Willi vorher natürlich überzeugt. In der Sankt Annenkirche in Annaberg-Buchholz hat er viele der geflügelten Himmelswesen entdeckt. Pfarrer Carsten Loderstädt erklärt dem Reporter die Bedeutung der Engel in der Weihnachtsgeschichte und was es mit ihrer Musikalität auf sich hat: Aus Freude über die Geburt von Jesus Christus und um den Menschen davon zu berichten, spielen sie auf möglichst lauten Instrumenten. Zum Beispiel eben auf einer Schalmei. Oder einer Trompete. Wie man den richtigen Ton in eine Engelstrompete zaubert, erfährt Willi in der Blechblasinstrumenten-Werkstatt Voigt in Markneukirchen im Vogtland. Klar, dass die Werkstatt-Band auch ein weihnachtliches Ständchen gibt. Was Willi noch nicht wusste: Auch Pyramiden haben etwas mit Weihnachten zu tun. In vielen Dörfern und Städten im Erzgebirge gibt es Weihnachtsmärkte, auf denen riesige, weihnachtlich geschmückte Holz-Pyramiden aufgestellt werden. Mit dem Anschieben dieser Pyramiden wird feierlich die Adventszeit eingeläutet. Apropos läuten: Im Glockenturm der Sankt Annenkirche lebt Deutschlands einzige Türmer-Familie, die Familie Melzer. Da muss Willi natürlich hin. Zusammen mit Marit und deren Sohn Toni steigt der Reporter zu den Glocken hinauf. Nur zu ganz besonderen Gelegenheiten werden alle vier Glocken in Gang gesetzt ? an Heilig Abend zum Beispiel. Na dann, frohe Weihnachten! Wie kommt man froh ins neue Jahr? Um den letzten Tag des Jahres auch genießen zu können, hat sich Willi schon in den Monaten vorher schlau gemacht. Was wäre Silvester ohne Feuerwerk?! Wie das mit den Raketen und Böllern genau funktioniert, erfährt er von Philipp Hummig aus Peißenberg, einem ?staatlich geprüften Feuerwerker?. Gerade findet ein Lehrgang für Nachwuchs-Experten statt. Philipp erklärt seinen Schülern und Willi genau, worauf man achten muss, damit man ganz sicher froh ins neue Jahr kommt. Das Wichtigste: Die meisten Feuerwerkskörper dürfen nur von Erwachsenen gekauft und gezündet werden. Und: Sicherheitsvorschriften unbedingt befolgen, schließlich funktionieren die Raketen und Böller mit Sprengstoff! Um die Sicherheit der Feuerwerkskörper, die in Deutschland verkauft werden, geht es auch bei Willis nächster Station. In der BAM, der ?Bundesanstalt für Materialprüfung? in Berlin fährt der Reporter zusammen mit Heidrun Fink in den 8 Meter tief liegenden Bunker. Hinter der Drucktür und dicken Wänden testen die beiden ein Tischfeuerwerk. Um für den Verkauf zugelassen zu werden, darf es weder die Tischplatte ankokeln noch die Zimmerdecke beschädigen. Und? Bestanden! Silvesterböller sollen natürlich schön laut sein, das Gehör dürfen sie aber nicht schädigen. Dass sie die Norm nicht überschreiten, die Zündschnur sicher abbrennt und die Fetzen nicht zu weit fliegen, wird draußen auf dem Prüfplatz gecheckt. Um Mitternacht stoßen die Erwachsenen traditionell mit einem Glas Sekt auf das neue Jahr an. Wie die Prickelbrause hergestellt wird, erfährt Willi von Ludger Ehebrecht in der Sektkellerlei Schloss Wachenheim. Wahnsinn, so viele Flaschen! Das ganze Jahr über wird hier Sekt produziert, aber kurz vor Silvester sind die Verkaufszahlen am höchsten. Fertig verkorkt und mit einem Etikett versehen, heißt es für Willi und Ludger: auf zum Sektkorkenweitschießen! Philipp und seine Kollegen sind mittlerweile schon gut vorangekommen, die Vorbereitungen für ein großes Feuerwerk sind fast abgeschlossen. Ungefähr 240 Feuerwerkskörper werden nach einer genau festgelegten Abfolge in den Himmel steigen. Die Pyrotechniker verwenden Kugelbomben, wie man in der Fachsprache sagt. Die Zündung erfolgt per Computersteuerung, was Willi zur Feier des Tages übernehmen darf. Und dann ist es

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Stand: Mar 20, 2019
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